Raubarten
Von Handtaschenraub über Raub auf offenen Straßen bis hin zu Raubüberfällen auf Geldinstitute – die aktuelle PKS weist Gesamtanzahlen der Raubdelikte von über 43.000 Fällen aus (2023: 44.857 Fälle; 2024: 43.194 Fälle). Raubüberfälle auf Straßen, Wegen oder Plätzen hat den jeweils größten Anteil an allen erfassten Raubdelikten: 2023 lag dieser Anteil bei 19.074 Fälle, 2024 bei 18.672 Fälle.
Straßenraub zu andern Arten
Neben den hohen Fallzahlen des Raubüberfalls auf Straßen, Wegen und Plätzen folgt der Raub auf Kassenräume und Geschäfte als zweithäufigste benannte Örtlichkeit (2023: 2.033 Fälle; 2024: 1.698 Fälle). Raubüberfälle in Wohnungen wurden im Jahr 2024 ganze 2.342 Mal erfasst. Handtaschenraub ist von 1.079 gemeldeten Delikten in 2023 leicht gestiegen auf 1.081 Fälle in 2024.
Deutlich zurückgegangen ist im Vergleich zum Vorjahr der Raub auf Spielhallen: von 187 Fällen (2023) auf 126 Fälle (2024). Ebenfalls rückläufig waren Raubüberfälle auf Tankstellen (2023: 678; 2024: 513). Raub auf/gegen Geldinstitute und Post wies 55 Fälle (2023) und 65 Fälle (2024) auf; Raub auf/gegen Geld- und Werttransporte lag bei 31 Fällen (2023) und 41 Fällen (2024). Auch wenn die Zahlen im Vergleich zu 2023 leicht gesunken sind, so ist doch ein nennenswerter Anstieg zu den Vor-Corona-Jahren zu verzeichnen.